Unterwegs in Australiens Nationalparks

Während ich die Städte an der Ostküste Australiens erkundete, verirrte ich mich hin und wieder auch in die grüne Idylle nebenan. Wenn ich unterwegs bin, kann ich mich sowohl für eine Citytour als auch für einen Ausflug in die wilde Natur begeistern. Doch müsste ich mich für eine der beiden Varianten entscheiden, würde ich definitiv eine Tour durch die Landschaft wählen. Mich reizt die Natur einfach zu sehr, als dass ich einfach nur ein paar Tage im Citytrubel untergehen und mich vom hektischen Stadtleben dahin treiben lassen würde. So fand ich mich auch in Australien schon nach einem kurzen Aufenthalt in der Stadt in einem der vielen Nationalparks wieder.

In diesem Beitrag soll es deshalb um Touren durch die Nationalparks gehen, sodass ihr mit einigen Hiking-Empfehlungen rechnen könnt.

Gold Coast

Wie ihr in meinem Beitrag Big City Life vielleicht schon gelesen habt, kam ich zunächst an der Gold Coast in Coolangatta an. Hier blieb ich eine Nacht, bis ich mir ein Auto auslieh (65 Euro für 4 volle Tage), um die folgenden Nationalparks zu erkunden.

In Australien brauchte ich für alle Mietwagenbuchungen meinen internationalen Führerschein. Dieses Dokument sei wohl je nach Vermietungsfirma notwendig oder unnötig. Ich habe bei unterschiedlichen Vermietungsfirmen mein Auto gebucht und musste stets diesen Ausweis vorzeigen.

In Australien herrscht außerdem Linksverkehr, wie auch in anderen Ländern in denen ich war, z.B. Neuseeland, Sri Lanka, Indonesien, Namibia und Südafrika.

Tamborine National Park

Meine erste Tour ging von Coolangatta ins Hinterland der Gold Coast in den Tamborine National Park. Von Brisbane oder der Gold Coast fährt man eine Stunde. Im Park gibt es viel zu entdecken, sowohl was die Flora als auch Fauna angeht. Dank der zahlreichen Eukalyptusbäume kann man hier mit ein wenig Glück süße Koalabären antreffen oder die weniger scheuen Kängurus über die Straße hüpfen sehen. Überall warten zudem Aussichtspunkte und Wanderwege.

Wanderungen

  • Die Tour zu den Curtis Falls dauert nur 30 min und man kann auf dem Weg Vögel und Echsen beobachten.
  • Der Tamborine Rainforest Skywalk ist auch sehr schön. Für den Eintritt bezahlt man allerdings 19,50 AUD (Preis für Erwachsene – Stand Januar 2020).
  • Den Sandy Creek Circuit schafft man in einer Stunde. Die Aussicht auf den Cameron Falls ist traumhaft.
  • Der idyllische MacDonald Rainforest Circuit ist in nur 30 min abgelaufen.

Anfahrbare Aussichtspunkte

  • Robert Sowter Park Lookout hat einen herrlichen Blick auf die Gold Coast mit schönem Ausblick auf den Sonnenuntergang. Außerdem ist der Platz ein beliebter Ausgangspunkt für Gleitschirmflieger.
  • Der Rotary Lookout liegt direkt an der Straße. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Umland.
  • The Knoll Lookout ist nur 5 min vom Parkplatz entfernt. Es gibt hier sogar einen Picknickplatz mit Grill.

Springbrook National Park

Der Weg zum The Settlement Campground

Der Springbrook National Park liegt wie der Tamborine National Park im Hinterland südwestlich der Gold Coast. Mit dem Auto fährt man ebenfalls ungefähr eine Stunde, obwohl der Park näher an der Stadt Coolangatta liegt als der Tamborine NP. Die dennoch längere Anfahrt ist den geschlängelten Straßen geschuldet. Ab und an wird die Straße auch einspurig, sodass man bei viel Verkehr mit etwas Wartezeit rechnen muss.

Das Naturschutzgebiet beherbergt die zum UNESCO Welterbe gehörenden Gondwana-Regenwälder. Auch hier erwarten euch jeden Menge Wanderwege, Wasserfälle und viele, viele exotische Tiere. Ein Koala hatte ich hier leider nicht gesehen, aber dafür richtig viele Kängurus. Vor allem morgens, wenn es noch ruhig ist, sind sie auf den Straßen zu beobachten, bis sie schließlich etwas verängstigt ins Gebüsch hüpfen.

Camper aufgepasst!

Wenn ihr vorhabt im Springbrook National Park zu campen, müsst ihr euch vorher eine Camping Erlaubnis besorgen und einen Zeltplatz buchen. Beides ist auf der Queensland NP Website erhältlich. Vor Ort füllt ihr dann noch ein Camping Tag (kleiner Zettel mit Name, Anreise, Abreise, Buchungsnummer etc.) aus, welchen ihr erkennbar an eurem Campinglatz anbringen müsst. Die Tags sind in einer Box am Campground erhältlich.

Camping

  • The Settlement bietet für 6,65 AUD (Stand Januar 2020) pro Nacht pro Person einen ihrer 11 Campingplätze an. Dafür gibt es dann auch Zugang zu Toiletten, Trinkwasser und zum Grillplatz.

mehr Luxus

  • Die Springbrook Mountain Chalets bieten ein schönes Wohlfühlambiente. Die Lage ist traumhaft, mitten im Regenwald. Jedes dieser fünf Chalets verfügt außerdem über einen Kamin und einen Whirlpool.
Ausblick vom Best of all Lookout

Wanderungen

  • Beim Purlingbrook Waterfall Circuit handelt es sich um eine leichte bis moderate zweistündige Wanderung mit wundervollem Blick auf den Wasserfall von oben und unten. Auch hier gibt es die Möglichkeit viele Vögel und Echsen zu beobachten.
  • Best of all Lookout ist ein leichter 30-minütiger Spaziergang zu einem sehr hübschen Ausblick, wie man auf den beiden obigen Bildern erkennen kann.
  • Natural Bridge ist ein leichter einstündiger Weg mit einer schönen Aussicht auf den Wasserfall.

Wenn ihr vorhabt zwischen Dezember und Februar zur Natural Bridge zu fahren, dann solltet ihr mal in die Höhle (unter der Brücke) schauen, in der der Wasserfall endet. In dieser Zeit könnt ihr dort bei Dunkelheit Glühwürmchen sehen.

Anfahrbare Aussichtspunkte

  • Wunburra Lookout
  • Canyon Lookout
Sicht zum Fußpunkt der Purlingbrook Falls

Melbourne

Okay, man kann mir nachsagen, dass ich ja günstiger hätte reisen können und das ist sicherlich auch wahr, aber wenn man schon einmal nach Melbourne kommt, liegt es schon ziemlich nahe, in irgendeiner Form eine Tour entlang der Great Ocean Road (GOR) zu machen. Nun war ich allerdings noch nie der Typ für geführte Touren oder einen durchorganisierten Tagesausflug mit Shuttlebus. Deswegen hatte ich mir direkt nach Ankunft am Flughafen erneut ein Mietauto ausgeliehen. Am Airport bezahlte ich für drei volle Tage 48 Euro.

Grampians National Park

Der Grampians National Park war schon echt eine kleine Überraschung für mich, da ich diesen Ausflug wieder überhaupt nicht geplant hatte und ich den Nationalpark wirklich richtig schön finde. Vor allem gefiel mir, dass man von der Straße aus überall ein Bergpanorama mit einem hübschen Steppenmotiv im Vordergrund hatte. Alles ist (gefühlt) so schön naturbelassen und Menschen sind weit und breit nicht in Sicht.

Warum nun nochmal Grampians?

Während meiner Tour entlang des Ozeans wollte ich nicht nur einfach die GOR entlang donnern, wie es einige andere tun, ohne dass ich dort einen nennenswerten Fußmarsch hinlegen muss. Vor allem hatte ich mich vorher schon informiert und wusste, dass ich an die meisten Viewpoints mehr oder weniger direkt vom Auto aus heran komme. Es hätte also bedeutet, dass ich mich in den nächsten drei Tagen, die ich nun um Melbourne einplante, kaum bewegen würde. Das fand ich unangenehm und so plante ich noch eine Wandertour ein.

Bei meiner Internetrecherche nach Wanderwegen in der Umgebung von Melbourne hatte ich aber festgestellt, dass ich für eine kleine Tour schon ein Stückchen rausfahren müsste. So stieß ich dann auf den Grampians National Park.

Aus dem Grund musste ich von Melbourne bis nach Dunkeld (am Nationalpark) doch sportliche 3 Stunden (275 km) fahren. In der Stadt angekommen hatte ich mich auf dem Dunkeld Caravan Park nach einem Stellplatz erkundigt. Glücklicherweise war dort spontan noch ein Platz frei.

Wanderungen

  • Mount Sturgeon Walk ist ein moderater dreistündiger Marsch (Rückweg inklusive) mit Ausblick auf den Mount Abrupt und das weite Flachland.
  • Mount Abrupt ist ein schwieriger dreistündiger Track, der z.T. felsig und steil ist.
  • The Piccaninny Walk gehört eher zu den einfachen Hikes und dauert inklusive Rückweg nur 1 1/2 Stunden. Dafür bekommt man aber eine sehr schöne Sicht auf imposante Felsformationen.
  • McKenzie Falls Walk eignet sich sehr gut für einen Familienausflug, da Toiletten und ein Picknickplatz vorhanden sind. Die beiden kurzen Wanderungen zum Lookout (30 min) und zu den Wasserfällen (1 hr) sind außerdem gut mit Kindern machbar.

Anfahrbarer Aussichtspunkt

  • Boroka Lookout bietet einen schönen Ausblick auf Halls Gap (Ortschaft) und den nahelegenden Stausee.

Auf den drei folgenden Bildern wandere ich auf der Mount Sturgeon. Dabei komm ich nicht umhin einmal zu erwähnen, wie sehr ich in den ersten Wanderminuten an Todesangst litt, da ich panische Angst vor einer Begegnung mit einer Schlange hatte. Total irre denken sich die Australier, aber ich bin da noch nicht so ‘used to’, also sorry.

Aus dem Grund machte ich einfach etwas Musik auf meinem Telefon an und meinte damit die Schlangen verscheuchen zu können. Spitzenidee, oder? Immer wenn mir dann ein Wanderer entgegenkam, hatte ich die Musik bereits schnell ausgemacht, denn ich wollte schließlich niemanden belästigen.

Auf dem Weg zum Mount Sturgeon hat man eine herrliche Sicht auf den Mount Abrupt. Als ich oben ankam, konnte ich ein herrliches Panorama auf das weite Flachland und Dunkeld genießen.

Camping

  • Im Dunkeld Caravan Park gibt es günstige Zimmer mit liebevoll eingerichteten Badezimmern sowie eine schöne und gut ausgestattete Küche im Freien. Außerdem lernst du sicher auch die sehr hilfsbereite, nette Besitzerin kennen.

mehr Luxus

  • Corrugated Cottage ist eine moderne Unterkunft mit BBQ, super ausgestatteter Küche und einer schicken Lounge mit Ofen.
Mount Sturgeon Walk mit Blick auf den Mount Abrupt

Great Ocean Road

Vom Grampians National Park ging’s dann für mich zur berühmt-berüchtigten Great Ocean Road (GOR). Von Dunkeld bis zu meinem ersten Viewpoint “The Crag”, der noch ein wenig vor der Scenic Route liegt, bin ich 1,5 Stunden gefahren. Insgesamt ist die GOR 243 km lang und führt entlang der australischen Südküste von Torquay bis nach Allansford.

Die Scenic Route ist sowohl bei Australiern als auch bei ausländischen Touristen sehr beliebt. Das liegt wohl vor allem daran, dass es extrem viele Haltepunkte entlang der Route gibt, von wo aus man auf das weite Meer und auf viele interessante Felsformationen blicken kann.

The Crag

Für meine Fahrt entlang der GOR habe ich mir knappe zwei Tage Zeit genommen und denke, dass das auch ausreichend war.

In den folgenden Absätzen zähle ich meine persönlichen Highlights auf und nenne euch noch ein paar geeignete Unterkünfte entlang der GOR.

The Razorback – eine der vielen schönen Felsen entlang der Great Ocean Road

Highlights

  • Bay of Islands sind ein paar schicke Kalksteinfelsen im Meer.
  • The Grotto Lookout ist eine bogenartige Felsformation mit einem kleinen darunter liegendem natürlichen Pool.
  • London Arch ist ein weiterer Felsbogen, der früher mal ein Doppelbogen war.
  • The Razorback ist eine schmale, markante Felsenklippe (siehe obiges Bild).
  • The Twelve Apostles sind eine imposante Ansammlung von bis zu 60 Meter hohen Kalksteinfelsen.

Camping

  • Port Campbell Recreation Reserve ist ein günstiger Campground mit sauberen Toiletten und Duschen sowie einer kleinen Küche mit Herdplatten und einer Feuerstelle. Vor Ort darf man sich seinen eigenen Platz aussuchen, falls überhaupt noch einer vorhanden ist.
  • Vom Marengo Holiday Park hat man einen schönen Blick auf den Ozean. Es gibt eine BBQ-Area und eine gut ausgestattete Campküche. Die Waschräume sind schon etwas in die Jahre gekommen, aber dafür ist alles sehr sauber.
  • Anglesea Family Holiday Park ist ein etwas teurerer Familienpark, aber dafür bekommt man auch einen sehr schönen Pool, BBQ und eine große Campküche.

mehr Luxus

  • Im Great Ocean Road Resort gibt’s für etwas mehr Geld ein umfangreiches Sportangebot, einen schönen Pool und gutes Essen im hauseigenen Restaurant.
  • Das Waterfront Motor Inn bietet eine sehr schöne Sicht auf das Meer und die Wege zum nächstgelegenen Supermarkt und Restaurant sind kurz.
Blick auf The Twelve Apostles

Airlie Beach

Ungefähr eine Woche später, nachdem ich bereits ein wenig in Sydney und Cairns unterwegs war, fuhr ich mit dem Greyhound Bus nach Airlie Beach. In dieser Ortschaft verbrachte ich nur eine Nacht, da es am Folgetag früh mit einem Boot zum Whitsunday Islands National Park gehen sollte.

Mit dem Greyhound Bus könnt ihr super viele australische Städte anfahren und das Ticket kann man einfach auf deren Homepage kaufen. Es gibt Free Wifi und USB Anschlüsse, um beispielsweise das Telefon zu laden. Die Busse sind zudem echt modern (mal abgesehen davon, das hin und wieder die Klimaanlagen ausfallen) und stellen damit eine wirklich gute Alternative zum Fliegen dar.

Die Bootstour war für mich echt einmalig, denn ich war noch nie auf einem Boot mit Kajüten und vor allem nicht für so eine lange Zeit. Es war alles andere als luxuriös, aber die Erlebnisse sind einfach unbezahlbar.

Dabei rede ich von Sonnenuntergängen bei leichtem Wellengang mit einem Getränk in der Hand, Schlafen am Deck unter klarem Sternenhimmel und schließlich ein Ausflug zum unverkennbaren, absolut beeindruckenden
Whitehaven Beach im Whitsunday Islands National Park.

Whitsunday Islands National Park

Blick vom Hill Inlet Lookout

Es war auf keinen Fall klar, dass ich ausgerechnet diese Tour antreten werde. Aus Kostengründen ‘musste’ ich mich nämlich zwischen Whitsunday Islands und Fraser Island entscheiden. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und reizt mit ihren Süßwasserseen (z.B. Lake McKenzie) und einer 75 Mile Beach Strecke, die in einem Tourpaket mit einen 4 x 4 Gefährt entlang geballert werden kann. Mitten im Sand! Klingt schon sehr abenteuerlich.

Dagegen tritt die fast schon romantische Whitsunday Island mit ihren traumhaft weißen Sandstränden an. Ich hatte bereits zu viele schöne Bilder von der Insel gesehen, sodass ich einfach nicht anders konnte und mich für die Tour zu den verführerischen Stränden der
Whitsunday Island entschied.

Dieser Strand. Dieses Wasser. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, dass ich mit meiner Auswahl durchaus zufrieden war.

Für die Strandliebhaber lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Vor der Buchung einer Bootstour empfehle ich aber einen Wettercheck. Es wäre nämlich echt schade, wenn ihr einen diesigen oder sogar regnerischen Tag erwischt. Während unseres Aufenthalts fing es auch noch an zu regnen, aber da waren wir schon zum Glück schon wieder “abreisebereit”.

Aussicht vom Boot am Abend

Zu unserem Bootsausflug gehörten auch drei Schnorchelgänge am Folgetag. Unsere zwei Guides wussten genau, wo sich die aussichtsreichen Spots befinden und wo es “safe” genug ist, ins Wasser zu gehen.

Tourbuchung

Wenn ihr diese Tour auch machen wollt, dann empfehle ich euch eine Zweitagestour zu buchen. Es gibt auch Tagestouren, aber da ist man dann quasi mehr auf dem Boot unterwegs und hat weniger Zeit den Inselausflug auf den Whitsundays zu genießen und vermutlich wird bei dieser Tour auch weniger (wenn überhaupt) geschnorchelt. Meine Zweitagestour mit Übernachtung auf dem Boot inklusive Mahlzeiten und den benannten Ausflügen kostete mich ungefähr 300 AUD, was etwas mehr als 150 Euro waren. Es gibt aber auch deutlich teurere Touren, wo ihr dann Tag und Nacht mit leckerem Essen ‘durchgefüttert’ werdet, falls ihr auf diese Art Luxus nicht verzichten möchtet.

Sydney

Mein letzter Ausflug in die Natur führte mich in den Blue Mountains National Park. Dieses Mal wollte ich kein Auto ausleihen und nahm mir stattdessen vor mit dem Zug anzureisen. Der Nationalpark liegt 80 km westlich von Sydney auf einer Hochebene, die 2470 m² umfasst.

Wenn ihr eine Tagestour in den Nationalpark plant, könnt ihr euch überlegen, ob ihr nicht an einem Sonntag anreisen wollt, so wie ich es gemacht hatte. Sonntags kostet nämlich ein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr durch Sydney nur 2,40 AUD. Mit diesem Ticket könnt ihr dann auch in die umliegenden Nationalparks hin und (am selben Tag) zurück fahren. Am Ende des Tages hättet ihr also nicht mehr als 2,40 AUD ausgegeben.

Blue Mountains National Park

Blick auf die Three Sisters vom Echo Point

Anreise

Für die Anreise kann man einfach den Zug raus aus Sydney’s Innenstadt bis nach Parramatta oder Strathfield nehmen. Dort steigt man dann in eine der Blue Mountains Zuglinien um und fährt bis zur Zielstation. Für den Hin- und Rückweg mit der Bahn sollte man etwa 5 Stunden einplanen.

Katoomba

Ein erstes und beliebtes Ausflugsziel ist Katoomba. Die Stadt ist bestens auf den Tourismusansturm eingestellt, denn hier gibt es super viele Supermärkte, Cafés und Restaurants. Vor oder nach eurer Tour, z.B. zu den Three Sisters, könnt ihr euch ein leckeres Eis oder einen Kaffee in der Katoomba Street gönnen.

Ausblick vom Prince Henry Cliff Walk – kurz vor dem Lady Darley Lookout

Wanderungen

  • The Three Sisters Walk ist ein moderater, zum Teil steiler 45-minütiger Hike.
  • Witches Leap Circuit ist ebenfalls eine moderate und zum Teil steile zweistündige Wanderung, doch dafür gibt’s eine fantastische Aussicht von Juliet’s Balcony.
  • Für die moderate Katoomba Falls Circuit Wanderung durch den gut temperierten Regenwald benötigt man eine Stunde. Am Ende genießt man den Ausblick auf den schönen Wasserfall.
  • Beim Dardanelles Pass Loop Walking Track handelt es sich um einen moderaten bis schwierigen, teils steilen, dreistündigen Wanderweg. Es gibt aber viele schattige Passagen, einen Picknickplatz und natürlich schöne Ausblicke.

Anfahrbarer Aussichtspunkt

  • Echo Point
Prince Henry Cliff Walk – auf dem Weg zum Katoomba Falls View

Camping

  • Im Katoomba Falls Tourist Park gibt es günstige unpowered sites sowie saubere Duschen und Toiletten. Da es vom Campground nur ein Katzensprung zu den Three Sisters ist und sich dessen Stellplätze deswegen großer Beliebtheit erfreuen, solltet ihr euren Platz frühzeitig buchen.

mehr Luxus

  • Windradyne Boutique Hotel ist ein liebevoll eingerichtetes, sauberes Hotel mit einer top Lage am Echo Point. Außerdem gibt es dort ein sehr gutes Frühstück und den ganzen Tag über gratis Wasser, Tee und Kaffee.
Die endlosen Furber Steps

Weitere Highlights

  • Blackheath
  • Wentworth Falls
    • Wentworth Falls Track ist ein 45-minütiger, moderater Hike mit schönen Aussichtspunkten auf dem gesamten Weg.
    • Rocket Point Lookout ist eine kleine, aber feine Verlängerung der Wentworth Falls Tracks.
  • Mount Victoria
    • Pulpit Rock Lookout ist ein schöner Aussichtspunkt, der leicht von der Straße aus erreichbar ist.
    • Der einfache Victoria Falls Walking Track dauert nur 15 min mit Rückweg und bietet einen netten Ausblick auf den Wasserfall.
Govetts Leap Lookout

Im Blue Mountains National Park gibt es wirklich jede Menge zu sehen und es lohnt sich wahrscheinlich auch für zwei oder drei Nächte zu bleiben, z.B. auch zum Klettern. Wenn man wie ich an einem Sonntag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist und erst zwei Tage später zurück nach Sydney fahren möchte, könnte man vergleichen, ob ein Mietauto günstiger wäre, als Bahn fahren.

Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit in Nationalpark verbringen können, aber auf mich wartete bereits mein Weiterflug ins nächste Land.

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