Rheinland-Pfalz – im Land der Burgen

Rheinland-Pfalz – im Land der Burgen

Mädelswochenende in Rheinland-Pfalz. Was gibt’s denn bitte Schöneres? Nichts – that’s right. Unsere Vorstellung war sowas wie Sommer, Sonne, Wein und ein bisschen Wandern. Am ersten Tag, Freitag, war noch kurz Sonnenschein, aber bald schon wurde es dann etwas finster und regnerisch. Trotzdem sind wir gegen Mittag von St. Goarshausen nach Kaub aufgebrochen. Das ist die sogenannte Rheinsteig Etappe Nr. 17. Man geht ungefähr 7 Stunden. Die Aussichten vom Wanderweg sind richtig schön, vor allem vom Dreiburgenblick und Loreleyfelsen.

Der August ist mit die attraktivste Wanderzeit auf dem Rheinsteig, weil man dann überall die schönen Weinreben bestaunen kann.

In Kaub haben wir uns abends ins Weinbistro am Kirchplatz gesetzt. Hier gibt es natürlich eine große Auswahl an Wein und eine ebenso gewaltige Auswahl an Flammkuchen, der hier einfach nur köstlich schmeckt.

Am zweiten Tag folgte das nächste Highlight. Die Hängeseilbrücke Geierlay. Ich habe schon so viele schöne Bilder im Internet gesehen, dass ich mir in den Kopf gesetzt hatte irgendwann auch mal dort hin zu fahren. Wir kamen so gegen 10 Uhr bei der Brücke an, also gar nicht so früh. Wir hatten dennoch riesiges Glück, da wir die ersten vor Ort waren. Eine ganze Brücke nur für uns! Für 10 Minuten – aber immerhin! Das war amazing, und wackelig (da 360 Meter lang), aber viel mehr amazing.


Danach sind wir nach in Richtung Bremm gefahren, weil wir den Calmont Klettersteig machen wollten. Zuvor hielten wir aber noch spontan in Ediger-Eller an, weil es hier aus dem Auto raus schon so unglaublich schön aussah. Deswegen wollten wir uns mal umschauen und gucken, ob wir dort irgendwo Mittag essen konnten. Der Stop lohnt sich, weil man hier zwischen den Weinreben entlang spazieren und noch weitere schöne Weinbergpanoramen bewundern kann.

Danach ging es in den Klettersteig. Direkt beim Einstieg gibt es einen kleinen Parkplatz, wo wir das Auto abstellten. Der Klettersteig führte uns zur Moselschleife über Bremm, von wo aus man die schöne Fernsicht bei einem gekühlten Glas Wein genießen kann. Insgesamt ist der Klettersteig sehr gut abgesichert. Die schwierigeren Stellen wurden mit Metallleitern entschärft. Für die Tour kann man 3 Stunden einplanen. Bei dem Ausblick von der Moselschleife kann man aber gut und gerne noch etwas Zeit drauf rechnen, weil die Aussicht einfach unheimlich schön ist.

Die Tour ging dann von der Moselschleife aus wieder zurück zum Einstieg. Der Rückweg liegt höhenmetertechnisch etwas tiefer, als der Hinweg. Also geht es zunächst ein gutes Stück bergab. Wir waren froh die Tour “oben” entlang angefangen zu haben, denn auf dem Rückweg wandert man noch zwischen die Weinreben hindurch. Der Ausblick von dort ist bei Sonnenuntergang einfach spektakulär und durchweg romantisch.

Nach dem Klettersteig fuhren wir zum Campingplatz Hatzenport, der uns richtig gut gefallen hat. Ein Auto inkl. Zeit kostet 6 Euro, sowie weitere 6 Euro pro Person pro Nacht.

Unser letztes Ausflugsziel am Sonntag sollte die Burg Eltz sein. Vielleicht sogar Deutschlands schönste Burg? Wer weiß. Ich finde sie jedenfalls unheimlich schön. Wie ein richtiges Märchenschloss eben. Wir sind zur Burg nur 15 Minuten gefahren, da es von Hatzenport nicht mehr weit ist bis nach Wierschem bzw. bis zur Burg. Vom Parkplatz aus fahren sogar Shuttlebusse bis zur Burg ran. Aber da der Weg wirklich nicht weit ist, kann man das Stück definitiv zu Fuß bewältigen. Wer die Burg besichtigen mag, sollte noch die Öffnungszeiten (Mo-So: 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr; Stand 01.09.2019) beachten.



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