Klettern in Heubach

Klettern in Heubach

Unter der Woche suchte ich mir im Buchladen Wittwer in der 3. Etage mal wieder eine neue Kletterregion für’s kommende Wochenende aus. Eigentlich sollte es eher in Richtung des nördlichen Schwarzwalds gehen, da ich bereits im Internet einen nett aussehenden Felsen entdeckt hatte. Allerdings fand ich im Buchladen keinen passenden Kletterführer für den Schwarzwald, also forschte ich nach hübschen Örtchen in der schwäbischen Alb und wurde fündig. Es sollte eine Stunde Richtung Nordosten nach Heubach gehen, hier gibt es nämlich mehrere Felswandabschnitte, auf denen jeweils mehrere Routen in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden liegen. Wir parkten unser Mietauto auf dem Wanderparkplatz Rosenstein. Dieser war schon recht voll, da wirklich gutes Wetter war und viele Familien dieses herrliche Oktoberwetter ausnutzen wollten. Unweit vom Wanderparkplatz Rosenstein befindet sich ein Spielplatz und eine Waldschenke, in der man sich ein Bierchen oder aber auch eine kleine Mahlzeit gönnen kann.

Doch bevor wir die Waldschenke erreichten, hieß es für uns ‚links abbiegen‘ und dem leicht bergab führenden Weg folgen.

Dort angekommen, begrüßte uns die Sonne mit all ihrer (wahrscheinlich) letzten Kraft, die ihr noch nach diesen wunderbaren Sommermonaten geblieben ist.

Perfekte Vorrausetzungen also!

Spätestens am Parkplatz sollte man sich entschieden haben, ob man am Sofienfels, am Ostfels oder man Westfels klettert. Wir entschieden uns für den Sofienfels. Hier gibt es Routen im Grad 3+ bis 8+. Die Routen sind alle wirklich gut gesichert und zusätzlich gibt es aber auch vertrauenswürdig erscheinende Sanduhren, die man aber nicht zwangsläufig nutzen muss, da der Kalkstein schon so guten Halt verschafft. Übrigens, wer sich für den Ostfels entscheidet, muss vom Parkplatz aus zunächst den gleichen Weg, wie für den Sofien- und Westfels einschlagen. Bevor man aber weiter Richtung Waldschenke wandert muss der entgegengesetzte Weg Richtung Nordosten gewählt werden.

Nach der Klettereinlage am Nachmittag wollten wir noch zur alten Burgruine rüberwandern, um dem Sonnenuntergang zuzuschauen.

Wenn man ganz viel Glück hat, kann man sich sogar einen Platz in der ersten Reihe (auf dem Felsen) sichern.



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