Mexiko und Belize

Mexiko und Belize

Mexiko und Belize (Mai 2018)

Nach unsere Urlaub in Italien, bei dem es im April noch leicht frischlich war, ging es jetzt mal in eine etwas wärmere Region. Die Reise nach Mexiko + Belize sollte mein erster Zentralamerikaurlaub sein und ich war auch schon voller Vorfreude. Insbesondere weil mein Freund immer so herrliche Stories von seinem Costa Rica Trip erzählt. Da dachte ich, es könnte in Mexiko / Belize nicht großartig anders sein. Welche Erfahrungen ich in diesen zwei Wochen gemacht habe und welche Erlebnisse ich hoffentlich für längere Zeit in Erinnerung behalten darf, könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen.

Tag 1 – 4 Cancun, Playa del Carmen, Tulum

Der erste Tag war natürlich nicht der Rede wert, da wir erst am Abend gegen 22.00 – 23.00 Uhr in der Unterkunft ankamen. Den Tag zuvor ging es in Stuttgart 10.35 Uhr morgens los. Da kann man sich ja fast denken, dass an dem Tag nichts mehr laufen wird. Nach der Landung mussten wir eigentlich nur eine 12 km Fahrt vom Airport zum Hotel Bel Air zurücklegen, diese Fahrt hatte es aber preislich in sich. Umgerechnet 45 Euro haben wir zu dritt gezahlt, was ich schonmal nicht so sympathisch fand. Da wir allerdings erst gegen 21.00 Uhr in Mexiko ankamen, hatten wir nicht wirklich eine Alternative. Das Hotel an sich war ganz in Ordnung und liegt idealerweise direkt am Strand. Von dort aus konnten wir den herrlichen Sonnenaufgang beobachten. Am ersten richtigen Urlaubstag sind wir zunächst über den Strand von Playa Delfines geschlendert und mussten bedauerlicherweise feststellen, dass der Strand von oben bis unten mit Algen übersät war. Davon wusste ich nichts und war dementsprechend etwas enttäuscht. Aber dies war erst der Anfang, sollte sich bald noch herausstellen. Gegen Mittag ging es mit dem Bus (ADO Busgesellschaft) nach Playa del Carmen. Die ADO-Busse eignen sich gut, um das Land zu erkunden. Das Streckennetz ist über einen Großteil der mittelamerikanischen Länder ausgebreitet. So kommt man relativ flott von A nach B. Außerdem sind die ADO-Busse recht gut ausgestattet (Klima, funktionierende Toiletten und kleine Bildschirme mit sogar relativ aktuell laufenden Filmen (z.B. aus dem Jahr 2017) – Stand Mai 2018).

In Playa del Carmen haben wir im Hacienda Maria Bonita genächtigt. Die Unterkunft ist sehr hübsch anzusehen und ist mit einem Pool ausgestattet. Unter dem Strich ein süßes Hotel und für ca. 55 Euro eine preiswerte Option.

Nach einem kurzen Spaziergang am Strand hat sich der Verdacht bestätigt, dass wohl die gesamte Ostküste der Halbinsel Yucatan von dieser Algenplage betroffen ist. Folglich haben wir uns stattdessen in unserem Pool abgekühlt, dieser ist schließlich auch ganz erfrischend. Und diese Erfrischung ist bei solchen Temperaturen auch wirklich erforderlich. Was neben einem herrlichen Strand ohne Algen zu einem gechillten Strandurlaub gehört, ist natürlich gutes Essen. In Playa del Carmen kann ich dazu essenstechnisch folgende Locations wirklich empfehlen: LA SENDA – die Smoothies sind hier echt der Brüller. Fresco Habito – super leckeres Frühstück, wie z.B. die Bowls.

Am dritten Tag fuhren wir mit dem ADO-Bus weiter nach Tulum. Hier blieben wir 2 Nächte, ehe es weiter zur Bacalar Lagoon ging. In Tulum gibt es viele Orte, die man sich ansehen kann und die auch schnell zu erreichen sind. So sind wir nach unserer Ankunft im Amorcito Corazon mit dem Rad (12h Ausleihe für ca. 5 Euro p.P.) zu den Mayaruinen geradelt (Eintritt ca. 5 Euro p. P.). Es waren auch nur 4 km pro Strecke, die man trotz der hitzigen Temperaturen gut bewältigen kann.

Am nächsten Tag sollte es zu einigen Cenoten gehen. Das sind natürliche Pools, in denen man schwimmen kann. Das Wasser dort drin ist superklar. Auch für diesen Trip haben wir Räder ausgeliehen. Ein bisschen Sport muss ja schließlich auch Mal sein. Ohne irgendeine Form von Sport im Urlaub könnte ich auch einfach nicht glücklich sein und würde wahrscheinlich wahnsinnig werden. Die erste Cenote war die Cenote Zacil-Ha (Eintritt ca. 5 – 6 Euro), die etwa 8 km außerhalb von Tulum liegt. Alternativ zum Rad kann man sich natürlich auch einfach in ein Taxi Collectivo setzen und entspannt dorthin fahren. Auf alle Fälle ist die Cenote ein echter Traum. Das klare türkisblaue Wasser weckte nun endlich ein richtiges Urlaubsfeeling und hier konnten wir schön die Seele baumeln lassen. Die Cenote war außerdem alles andere als überlaufen, im Vergleich zur Gran Cenote. Unsere zweite Cenote war dann die direkt daneben liegende Cenote Carwash (Eintritt ca. 2 – 3 Euro). Auch diese ist wirklich schön und eignet sich gut zum Schnorcheln oder Tauchen. Hier waren vielleicht 10 weitere Besucher da und die Hälfte von ihnen waren Taucher. Also war es hier auch recht ruhig.

Zu guter Letzt ging es noch zur Gran Cenote, da sie eh auf unserem Weg lag. Diese ist allerdings teurer (ca. 7 – 8 Euro) und schon extrem überlaufen (Stand Mai 2018). Man muss sich auch mal vor Augen führen, dass dieses hübsche Gewässer wirklich nicht besonders riesig und mit dieser Menschenmenge dann vielleicht doch nicht mehr so attraktiv ist. Die Freibäder in manchen deutschen Städten sind jedenfalls preiswerter und vielleicht weniger voll. Also am besten selbst entscheiden, ob der Preis es wirklich wert ist. Ich fand die Radtour aber ganz cool und wesentlich spektakulärer als eine simple Autofahrt. Abends konnten wir uns dann noch im “Hauspool” (klein aber fein) etwas erfrischen.

Ach ja, Essen gab’s natürlich auch, wie z.B. im Burrito Amor. Hier werden super leckere Gerichte und eine große Auswahl an frisch gepressten Säften angeboten.

Umrechnungskurs (Stand Mai 2018)

1 Euro = 22 mexikanische Pesos

Tag 5 – 8 Bacalar, Caye Caulker, Ladyville

Am nächsten Tag fuhren wir gegen Mittag mit dem Bus nach Bacalar. Unsere Unterkunft (Casalamat) lag etwas außerhalb von der Stadt, um genau zu sein 1,5 km. Dort mussten wir erstmal zu Fuß hin spazieren. Das war schon ein Abenteuer direkt an der Hauptstraße entlang zu watscheln und bei der Hitze auch eine wahnsinnige Herausforderung! Aber nach einer halben Stunde hatten wir es dann auch geschafft. Nachdem wir unsere Sachen abgeladen hatten, sind wir noch mit dem Kayak Richtung Pirates Canal geschippert, was bei der Hitze auch ganz schön anstrengend war. Es hatte sich aber zum Glück gelohnt. Das Wasser war noch blauer (wenn das überhaupt geht?!) und somit noch etwas schöner anzusehen. Hier ließ es sich auf jeden Fall gut aushalten.

Den Abend haben wir in den Hängematten bei einem kühlen Bierchen ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen sind wir dann zeitig aufgebrochen. 3.35 Uhr sollte der Bus weiter von Bacalar nach Belize City fahren. Das ist schon echt eine unangenehme Zeit – kann man nicht anders sagen. Die Busfahrt war zudem auch etwas strapaziös, denn kaum sind wir zur Ruhe gekommen, mussten wir auch wieder aussteigen. Der Grenzübergang stand bevor. Auf der mexikanischen Seite wird einem zunächst der Ausreisestempel verpasst. Daneben wird eine Ausreisegebühr von umgerechnet circa 25 Euro (Stand Mai 2018) fällig. Per Flugzeug ist die Ausreisegebühr um einiges teurer, aber diese sollte dann wohl im Flugticketpreis enthalten sein. Ein paar Minuten nachdem wir wieder in den Bus eingestiegen sind, hieß es dann noch einmal ‘aussteigen’, da wir den Einreisestempel von Belize erhalten sollten. Zudem wird hier noch einmal das Gepäck kontrolliert. Also alles raus und auf’s Band damit. Nach dieser ganzen Aktion kamen wir gegen 7.00 Uhr in Belize City an (Achtung: 1h Stunde Zeitverschiebung bzw. minus 1h zur mexikanischen Zeit). Hier haben wir uns umgehend an einen Einheimischen gewandt, der uns zum Harbor von Belize fuhr, um von dort aus mit dem Express Water Taxi nach Caye Caulker zu fahren. Die Fahrt hat umgerechnet für drei Personen 75 Euro gekostet. Hier ist auch die Hin- und Rückfahrt enthalten (Round-Way-Ticket). Das war preislich auch völlig in Ordnung. Die Fahrtzeit betrug ziemlich genau 1 Stunde. Auf Caya Caulker haben wir uns für zwei Nächte im “Jan’s Hotel” eingenistet. Die Nacht hat hier circa 110 Euro für drei Personen zusammen gekostet, was in etwa dem Normalpreis auf der Insel für eine gute Unterkunft entspricht. Wir fühlten uns hier aber auch wirklich gut aufgehoben.

Die Insel ist super entspannt. Hier lebt jeder nur so in den Tag hinein und genießt das liebe Leben. Dem tun wir natürlich gleich und kommen tatsächlich in den zwei Tagen erstmal richtig runter – voll nach dem Motto ‘go slow’ eben.

Das Essen war auch ganz ok bis lecker. Mein Magen verträgt leider nicht jedes Experiment; deswegen saß ich auch streckenweise auf der Toilette fest. Nichtsdestotrotz war das Essen wirklich ganz gut, denke ich. Zwei Cafés kann ich wieder mal nur empfehlen. Das sind einmal das Namaste Café, in dem es sehr leckere Sandwiches gibt und einen sehr guten Ice Coffee und das zweite ist das Ice and Beans Café. Hier gibt es Kaffee mit allen möglichen Geschmacksnoten (Mandel, Schoko, Haselnuss etc.), und er schmeckt wirklich sehr lecker. Außerdem gibt es himmlisch süße Snacks, so eine Art Windbeutel mit Zimt und Zucker in warm!! Das war wirklich delicios.

Auf der Insel kann man außerdem schön schnorcheln. Ich muss gestehen, auf den Gili Inseln in Indonesien gab es schon mehr im Wasser zu entdecken aber trotzdem findet man auch hier den ein oder anderen bunten Fisch. Also hat sich das Mitschleppen der Schnorchelausrüstung doch noch gelohnt.

Die Insel ist sehr sehenswert und wirklich zu empfehlen. Es ist herrlich idyllisch, der Strand ist sehr schön und man trifft viele nette Menschen. Jeder ist für einen Smalltalk oder das ein oder andere intensivere Gespräch zu haben: “So if you like to meet people that will be the right place for it …”.

Nach unserem Inselbesuch ging es dann erst einmal zum Goldson Airport, welcher 12 km außerhalb von Belize liegt. Hier habe ich von Deutschland aus für 3 Tage ein Mietauto reserviert (3 Tage für ca. 230 Euro). Dieses wollten wir also abholen und damit ein bisschen das Land erkunden.

Unser Plan war es am ersten Tag zum Lamanai Tempel zu fahren. Allerdings habe ich im Internet nicht nachgelesen, dass der Tempel nur bis 17.00 Uhr zugänglich sein soll. Das Auto haben wir gegen 14.00 Uhr abgeholt, sodass wir ca. 15.00 Uhr erst aufbrechen konnten. Das war etwas knapp, da die Fahrtzeit schon ca. 2h betrug, was etwas schade war, da ich gerne dort hin gefahren wäre. Aber schlussendlich hätte es nichts gebracht und so fuhren wir direkt zur Unterkunft in Ladyville (Bamboleo Inn). Die Unterkunft ist solide, mit einem großen Bad und einer Küche, ausgestattet. Die Besitzer sind Kanadier. Mit ihnen konnten wir am Abend bei ein, zwei Bier noch über Gott und die Welt schnacken und dem Sonnenuntergang zusehen, was auch sehr entspannt war. Ladyville ist grundsätzlich sehr ruhig, was uns auch die Kanadier bestätigt haben. Die Häuser hier sind teilweise Neubauten, da sich einige Menschen aus Belize City nieder lassen, um dem Trubel der Großstadt zu entfliehen. Die Grundstücke sind hier nämlich sehr groß (riesige Gärten und ausreichend Abstand zum Nachbarn).

P.S. In Belize herrscht Rechtsverkehr. Der nationale Führerschein ist für Touristen in Belize ausreichend (abhängig vom Herkunftsland). Hierzu kann man sich auf entsprechende Internetseiten Infos einholen. Das Autofahren ist im Großen und Ganzen vollkommen in Ordnung. Es erwarten einen innerhalb der Ortschaften sogenannte “Bumps”, die einen auf das erforderliche Abbremsen hinweisen sollen. So wird der Verkehr – zumindest innerorts – gut unter Kontrolle gehalten.

Tag 9 – 14 Hopkins, Mountain Pine Ridge Forest Reserve, Bacalar, Playa del Carmen, Cancun, Isla Mujeres

Nach unserer Nacht in Ladyville fuhren wir dann nach Hopkins. Ich hatte auf meinem Telefon die App Maps Me installiert und die Belize-Karte vorher gedownloaded. Das war äußerst praktisch, da wir so auch kein Navigationsgerät für’s Auto dazumieten mussten. Die Fahrzeiten bei Maps Me sind, um es mal hübsch zu formulieren, sehr motiviert. Wir sollten 2 h fahren. Es waren dann letztendlich  3 h. Das liegt wohl daran, dass Maps Me keinen Unterschied zwischen der Schotterstraße und dem Highway erkennt. Drei Stunden waren dennoch völlig ok. Wir haben im Bocawina Nationalpark einen Zwischenstopp eingelegt, weil wir hier eine Zip-Line Tour machen wollten. Ich war noch nie zuvor in einer Zipline drin, deswegen war ich ganz schön gespannt, wie das so ist. Bei den Bocawina Adventures and EcoTours hat das reine Ziplining umgerechnet 65 Euro gekostet (Stand Mai 2018). Hinzu kommen Parkplatzgebühren von 10 Belize Dollar (5 Euro) pro Person. Die Tour hat echt viel Spaß gemacht und außerdem hatten wir so einen richtig schönen Ausblick auf das ganze Umland. Die Tour umfasst 8 Seilrouten, bei der es mal kürzere und mal etwas längere gibt. Es war wirklich megalustig. Also, wer auf ein bisschen Action im Urlaub steht, der sollte das unbedingt mal ausprobieren.

Im Anschluss sind wir noch zu einem Wasserfall gewandert. Der sollte nur 20 Gehminuten entfernt liegen. Gefühlt hat die Wanderung aber etwas länger gedauert. Der Weg war aber easy und mal wieder sehr idyllisch, wie das eben so ist im Regenwald.

Als wir dann am frühen Abend in Hopkins ankamen, waren wir relativ done. Nach dem Abendessen haben wir dann im Funky Dodo eingecheckt und schon bald auch geschlafen.

Am nächsten Tag ging es dann wieder sehr motiviert in den Mountain Pine Ridge Forest Reserve. Ich habe mich mittlerweile auch auf das Auto und den Verkehr eingelassen, sodass mich kaum noch ein Einheimischer mit seiner Karre überholen wollte. Das war doch schonmal prima. Bis zu unserem Hotel “Sleeping Giant Rainforest Lodge” war es auch gar nicht so weit – vielleicht 2 h. Und dieses Hotel ist einfach unbeschreiblich schön. Das war unsere beste Unterkunft im ganzen Urlaub, aber noch lange nicht die Teuerste! Das Zimmer war gut, die Betten schön bequem, das Bad war groß mit einem ordentlich großen Duschkopf und auch das Essen und der Willkommensdrink haben uns äußerst gut gefallen. Wer hier nicht richtig “ankommt” und einen Gang runterfährt, dem ist wahrscheinlich nicht mehr zu helfen.

Die Umgebung ist wunderhübsch. Von der Terrasse des Restaurants aus kann man in die Ferne blicken oder morgens oder abends den hübschen Ausblick bei einem leckeren Essen genießen. Unweit vom Hotel startet ein kleiner Wanderpfad, der uns zu einem Aussichtspunkt führte.

Nach dieser herrlichen Nacht sind wir dann schön spät ausgecheckt, um noch einmal ordentlich die Anlage samt Pool auszunutzen. Um doch noch in diesem Urlaub eine Mayaruine zu sehen, sind wir zur Cahal Pech Ruine in San Ignacio gefahren. Hier waren kaum Touristen, mit uns vielleicht 6 oder 7 Leute. Also ein netter Ausflug, ehe es zurück zum Airport geht, um das Auto wieder abzugeben. Das Auto war dann halbwegs pünktlich, kurz nach 15.00 Uhr, wieder am Flughafen. “Alles ok”, hieß es. So fuhren wir mit Taxi wieder nach Belize City, um auf den Bus unseres Vertrauens, den ADO-Bus, zu warten. Leider mussten wir dort über 3 Stunden sitzen, da der Bus von Belize nach Cancun nur zweimal täglich fährt (Mittags 12.00 Uhr und Abends 19.30 Uhr). Das Grenzprozedere war dasselbe, wie auf der Hinfahrt. Die Ausreisegebühr aus Belize betrug hier 19 US-Dollar (Stand Mai 2018). Dann noch Stempel hier, Stempel da und so gegen 1.00 Uhr nachts kamen wir in Bacalar an und stiegen dort aus, weil wir keine Lust hatten noch so lange nach Playa del Carmen zu fahren. Die Idee war semi-toll, weil wir ja dafür am nächsten Tag wieder weiter nach Playa del Carmen gefahren sind. Jedenfalls haben wir in Bacalar eine kurze Nacht im Casa Lima verbracht. Die Unterkunft war auch ok, allerdings roch es hier extrem stark nach Chemie?! Das tat teilweise richtig in der Nase weh. Vielleicht war aber hiervon nur unser Zimmer betroffen?! Wer weiß. Ansonsten war das Zimmer aber ordentlich und sauber. Ich bin am nächsten Morgen noch kurz in die Bacalar Lagoon gesprungen, weil ich noch einmal das schöne blaue Wasser um mich rum haben wollte.

Dann ging es gegen Mittag zurück nach Playa del Carmen. Hier haben wir nichts “Großes” unternommen. Ich habe lediglich für unsere Wohnung daheim ein wenig Kaffee eingekauft, da dieser wohl im “Ah Cacao Chocolate Cafe” ganz fein sein soll. Davon werde ich mir dann wohl erst in Deutschland eine Meinung machen können.

***Update: Der Kaffee hat uns tatsächlich sehr gut geschmeckt. Da kann man sich also wirklich gut für daheim eindecken.***

Am nächsten Tag ging es wieder nach Cancun. Mit dem Taxi ging es zur Zona Hotelera. Das Taxi hat umgerechnet 12 Euro gekostet (Stand Mai 2018). Hier haben wir eine Nacht im Emporio Hotel verbracht. Und kaum im Hotel angekommen, konnte ich wieder einmal feststellen, dass ich für so eine riesen Anlage einfach nicht gemacht bin. Es ist einfach ein bisschen zu viel des Guten. Ich brauche keine Kolonne von Menschen um mich herum, die den ganzen Tag nur auf dein Kommando warten, dass sie die Zimmer putzen können und weiß der Kuckuck was. Ich brauche auch kein Buffet zum Frühstück, Mittag UND Abendessen. Bloß gibt es in der “Zona Hotelera” kaum eine Alternative. Wie dem auch sei, der Pool war sehr schön und vom Balkon aus hatte man eine tolle Sicht auf den Playa Delfines. Von daher war alles nur halb so tragisch und irgendwie ist das ja auch meckern auf hohem Niveau.

Die letzte Nacht verbrachten wir auf Isla Mujeres. Am letzten Tag war das Wetter das erste Mal ein wenig mürrisch. Hin und wieder hat es genieselt und die Sonne strahlte eben nicht mehr wie an den vergangenen 13 Tagen.

Nichtsdestotrotz sind wir auf Isla Mujeres erstmal in das Meer gesprungen. Das Wasser war hier so gut wie gar nicht von Algen belagert. Hätten wir das gewusst, wären wir sicher auch zwei Nächte auf der Insel geblieben und hätten Cancun ausgespart. Hinterher ist man eben immer schlauer! Die Insel ist schon sehr cool, aber auch touristisch. Hier gibt es wieder für jeden etwas zu Essen und am Abend hat’s eine riesige Auswahl an Bars. Hier kann ich nur sagen: Die Bar Tres Mentiras war voll mein Fall. Hier waren coole Leute unterwegs, eine Band spielte gute Reggae-Musik und es war wohl die einzige Bar auf der Insel, die Craft Beer verkaufte. Insgesamt ein nicer Laden mit viel Liebe eingerichtet und nettem Personal. Kann ich also nur empfehlen (:

Und dann war die Reise auch wieder vorbei! Was für ein Mist das auch immer ist mit dieser Zeit.

Also wenn ihr mal plant in Zentralamerika umherzustiefeln: nicht das süße Land Belize vergessen, da es wirklich Einiges, sowohl landschaftlich als auch kulturell, zu bieten hat. Auch die Einheimischen sind sehr nett und helfen dir, wo sie nur können. Außerdem kommt ihr mit Bus optimal überall hin, so auch in die anderen, umliegenden Länder!



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