Im Winter nach Sri Lanka

Sri Lanka ist eine traumhafte Insel, die gerade einmal so groß ist wie Bayern. Schöne Nationalparks mit tollen Wasserfällen, Goldstrände und ganzjährig angenehme Temperaturen – perfekt um dem Winter in Deutschland zu entfliehen.

Wenn man in kurzer Zeit so viel wie möglich sehen möchte, dann lohnt es sich auf jeden Fall ein Auto zu mieten. Verkehrsregeln gibt es hier zwar scheinbar keine und falls doch, werden sie wohl nicht wirklich eingehalten. Das klingt im ersten Moment abschreckend, aber es sollte bedacht werden, dass man mit einem eigenen Auto deutlich mehr von der Insel sehen kann, weil man einfach viel schneller unterwegs ist und überall einen Stopp einlegen kann, wo es einem gefällt. Außerdem gewöhnt man sich mit der Zeit etwas an den Verkehr, sodass es am Ende nur noch halb so schlimm ist.

Tag 1 – 3: Colombo – Kegalle – Adam’s Peak

Von Deutschland aus hatten wir Schwierigkeiten ein Mietauto zu buchen. In Colombo am Flughafen gestaltete sich die Suche nach einem Mietfahrzeug ebenfalls eher schwierig. Wie kompliziert die Angelegenheit genau war, könnt ihr im Beitrag Mietwagen- und Führerscheinchaos in Sri Lanka nachlesen. Nachdem wir dann endlich in der Innenstadt von Colombo eine Autovermietungsfirma fanden, die noch sage und schreibe ein verfügbares Auto hatten, waren wir unglaublich glücklich. Unser Urlaub konnte damit losgehen.

Wilde Dschungelidylle

Unsere erste Unterkunft war das Bogala Village Eco Resort in Kegalle. Eigentlich war es eine sehr schöne Unterkunft. Weniger optimal war allerdings, dass das Zimmer super dicht war und das Bad kein Fenster hatte. Dadurch roch es leider penetrant nach Feuchte oder Schimmel. Sonst war das Anwesen wirklich schön und es gab einen leckeren Begrüßungscocktail. Die Idylle ringsum war herrlich, das Essen war sehr lecker und wir hatten einen schönen Pool für uns, da zu der Zeit kaum Gäste da waren und wenn doch, hatte scheinbar keiner von ihnen den Pool nutzen wollen.

Eine spontane Water Rafting Tour

Am nächsten Tag sind wir zu einem naheliegenden Fluss gefahren, um eine kleine Water Rafting Tour zu machen. Eigentlich stand Rafting nicht auf dem Programm, aber da uns die Tour vom Resort geschenkt wurde, wollten wir auch nicht ‘nein’ sagen. Man teilte uns nämlich mit, dass wir nicht das Zimmer bekommen hätten, welches wir gebucht hatten. Als Entschuldigung organisierte man uns die Rafting Tour. Der kleine Ausflug auf dem Wasser dauerte ungefähr eine Stunde und hat echt Spaß gemacht.

Mit dem Auto zur Elephant Orphanage

Danach fuhren wir zur Pinnawalla Elephant Orphanage. Hier kann man Elefanten beim Baden und bei der Fütterung zusehen. Die Aktion endete gegen 17:00 Uhr, sodass wir nichts mehr von der Fütterung mitbekommen haben. Wir sind aber noch zum Fluss Maha Oya hinab spaziert, am dem sich die Elefanten tagsüber putzen. Der Ausblick am Abend war auch ohne die Tiere sehr schön!

Es gibt auch Beiträge, in denen man sich negativ über diese Elephant Orphange äußerst. Wenn ihr dazu mehr erfahren wollt, schaut euch mal den Artikel Here’s Why You Should Never Visit Pinnawala Elephant Orphanage In Sri Lanka an.

Am nächsten Tag sind wir weiter nach Nallathanniya gefahren. In dem Dorf wollten wir für eine Nacht bleiben, um am darauffolgenden Morgen, besser gesagt in der darauffolgenden Nacht, zum Adam’s Peak aufzubrechen.

Erfrischung am Wasserfall

Auf dem Weg nach Nallathanniya legten wir einen kurzen Stopp ein, um zum Laxapana Waterfall zu wandern.

Vorweg sei gesagt, dass der Wasserfall nicht so gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Falls ihr dennoch mit dem Zug anreisen wollt, müsst ihr bis zur Station Norton Bridge (Colombo – Malabe – Avissawella – Ginigathena – Norton Bridge) fahren.

Wenn ihr mit einem Mietauto unterwegs seid, empfehlen wir euch die Norton – Maskeliya Road soweit wie möglich hinunter zu fahren und dort irgendwo am Wegesrand das Auto abzustellen. Auf dem schmalen Weg sind viele Schlaglöcher, sodass ihr schauen müsst, wie weit ihr die Straße hinab fahren könnt.

Zu Fuß geht man zunächst 2 km auf einem Schotterweg entlang. Anschließend kommt man bei der Ortschaft Kiriwan Eliya vorbei. Von dort sind es noch ungefähr 5 km (1 h) bis zum Wasserfall. Der Pfad führt irgendwann in der Nähe eines kleinen Kiosks viele Treppenstufen hinunter. Dabei erhascht bereits die ersten Blicke auf den wunderschönen Wasserfall.

Laxapana Waterfall

Der Weg dorthin hat sich definitiv gelohnt. Außer einer einheimischen Familie haben wir niemanden gesehen.

Nach der kleinen Erfrischung ging die Fahrt weiter ins Dorf, von wo aus wir am nächsten Morgen unsere Wanderung starten wollten. In Nallathanniya haben wir in der Unterkunft Hugging Clouds genächtigt. Für eine Nacht ist die Unterkunft sehr zu empfehlen. Das Wasser unter der Dusche war ziemlich frisch, was in der Region vermutlich Standard ist. Das Abendessen in unserer Unterkunft war ausgesprochen lecker (die Veggieversion vom Nudelsalat ist sehr zu empfehlen).

Aufstieg zum Adam’s Peak

Facts

Der 2243 m hohe Berg ist ein beliebtes Pilgerziel für Gläubige aller Regionen. Buddhisten, Hindus, Muslime und Christen pilgern gleichermaßen auf den Gipfel. Oben auf dem Berg steht ein Kloster, in dem ein 1,80 m großer Fußabdruck zu sehen ist. Jede Religion interpretiert den Fußabdruck auf seine Weise. Weitere Infos hierzu könnt ihr im folgenden Blog nachlesen.

Es gilt 1000 Hm über circa 5.200 Stufen zu überwinden. Neben einer Flasche Wasser sollte man auch eine Jacke oder einen Pullover einstecken, da es gerade morgens noch sehr kalt auf dem Gipfel ist.

Die Wanderung startet man üblicherweise in der Nacht um 2:30 Uhr oder 3:00 Uhr, da viele den Sonnenaufgang vom Gipfel sehen wollen und eine Wanderung tagsüber bei den heißen Temperaturen einfach keinen Spaß macht. Nach circa 2,5 Stunden erreicht man schließlich den Berg.

Unsere Meinung zur Gipfelwanderung

Man sollte sich bewusst sein, dass jeden Tag mehrere hundert Wanderer und Pilger den Weg auf sich nehmen, sodass der Wanderweg insbesondere in den Morgenstunden mit Menschenmassen überfüllt ist. Da die 5.200 Stufen nicht nur schmal, sondern auch unterschiedlich hoch sind, ist der Weg ziemlich anstrengend und das Vorankommen gestaltet sich schleppend.

Die Natur-Kulisse haben wir beim Aufstieg nicht wirklich wahrnehmen können, denn außer Menschenmassen, Essensständen und Souvenirläden sieht man in der Nacht nichts. Als wir gegen 5:30 Uhr den Gipfel erreichten, war dort schon sehr viel los. Die Schlange zum Fußabdruck war erstaunlich ziemlich lang.

Gefühle auf dem Berg

Wir waren uns in dem Augenblick nicht ganz sicher, was wir tun sollten, da wir uns für deutlich weniger gläubig hielten, als alle anderen. Zugleich fragten wir uns, was die vielen Europäer hier oben trieben, weil wir uns relativ schwer vorstellen konnten, dass alle Wanderer mit der festen Absicht auf den Gipfel wandern, um den Fußabdruck zu huldigen. Die Situation war etwas suspekt, was uns zu der Überlegung brachte einfach wieder zurückzuwandern. Diese Handlung schien uns aber respektlos, sodass wir schließlich abwarteten, bis wir an der Reihe waren, um zum Schrein zu gehen, es den Gläubigen gleicht taten und uns dort drei Mal verneigten und schließlich eine kleine Spende vor dem Abdruck legten (alternativ kann man sich auch vor dem Abdruck hinknien und mit der Stirn drei Mal den Boden berühren). Nach diesem Ritual wollten wir aber doch zügig wieder den Rückweg antreten.

Wir empfehlen diese Tour wirklich nur Wanderern oder Pilgern, die religiöse Absichten haben, den Fußabdruck zu preisen und nicht aus anderen Beweggründen einen von vielen Bergen erklimmen wollen.

Adam’s Peak

Den Sonnenaufgang vom Gipfel aus haben wir also nicht mehr abgewartet, was augenscheinlich die den uns immer noch entgegenkommenden Wanderern verwunderte. Ich konnte mir aber vorstellen, dass mir der weniger überfüllte Wanderweg zurück ins Tal deutlich mehr gefiel, als der von Menschenmassen überfüllte Platz am Gipfel zur Morgendämmerung. Da ich nicht besonders groß bin, hätte ich vermutlich eh nicht viel vom Sonnenaufgang mitbekommen.

Auf dem Weg nach unten konnten wir dafür umso mehr die schöne Landschaft genießen und die beeindruckende Bergsilhouette wahrnehmen.

Nach einer kleinen Rast in unserer Unterkunft und einem guten Frühstück sind wir aufgebrochen, um nach Kandy zu fahren.

Tag 4 -7: Kandy – Nuwara Eliya – Ella – Arugam Bay

Die Fahrt von Nallathanniya nach Kandy dauerte etwa 2 Stunden. In Kandy selbst ist man je nach Zielort noch weitere 1 – 2 Stunden unterwegs, da man wegen des starken Verkehrs auf den sehr schmalen und schlecht einsehbaren Straßen nicht besonders schnell vorankommt. Wir kamen am Nachmittag in Kandy an und mussten uns dann erst einmal im Hotel Romance Hills von der etwas stressigen Fahrt ausruhen. Eine lange Pause gönnten wir uns allerdings nicht, denn es war schließlich Silvester!

Abends sind wir in die Slightly Chilled Lounge Bar gegangen. Diese wird von einem Engländer geführt, weswegen die Bar wohl auch ein kleiner Touristenmagnet ist (Stand Dezember 2017). Von der Terrasse aus hat man einen traumhaften Ausblick auf Kandy, was auch der Grund war warum wir dort die Silvesternacht verbringen wollten. Das Essen und die Getränke waren etwas preisintensiver, aber dafür auch sehr lecker.

An Neujahrsmorgen sind wir nach dem Frühstück nach Nuwara Eliya gefahren. In Nuwara Eliya ist es direkt mal 10°C frischer, da die Stadt auf fast 2000 m ü.M. liegt. Am selben Tag sind wir noch zum Lover’s Leap Waterfall gefahren. Sowohl der Wasserfall selbst als auch der 30-minütige Wanderweg dorthin waren wunderschön, denn man spaziert an unzähligen hübschen Teeplantagen vorbei.

Anschließend haben wir in der Pizzeria Salmiya Italian Rest eine sehr leckere Pizza verspeist. Das Angebot war zwar übersichtlich, aber dafür sind die Pizzen einfach unglaublich lecker. Unbedingt vorbeischauen, wenn ihr euch in Nuwara Eliya aufhaltet.

Wandern im Horton Plains National Park

Am Folgetag fuhren wir weiter nach Ella. Vorher wollten wir noch in den Horton Plains National Park fahren, um dort eine kleine Runde zu wandern. Der Eintritt kostet hier 23 Euro (Stand Januar 2018). Wenn man nicht völlig vernebelte Wetterverhältnisse hat, dann genießt man hier mit Sicherheit eine wunderschöne Aussicht. Als wir dort ankamen, hatten sich die Wolken am Himmel bereit zugezogen und der dichte Nebel hinderte uns in die Ferne blicken zu können. Das war besonders an den Aussichtspunkten, die an steilen Klippen lagen, etwas spooky, da man außer weißen Dunst nichts sehen konnte. Man konnte sich vorstellen, sich tatsächlich am Ende der Welt zu befinden.

Baker’s Falls

Wir wanderten 3 Stunden durch den Nationalpark. Im Park waren überraschenderweise nur wenige Menschen unterwegs, sodass es schön ruhig war. Ein Grund dafür wird sein, dass der Ausgangspunkt des Wanderwegs nur mit einem Taxi oder eigenem Auto zu erreichen ist (Stand Januar 2018).

Kleinstadt Ella

Vom Parkplatz am Nationalpark bis nach Ella sind wir 2 Stunden gefahren. Ich muss sagen, die Kleinstadt ist einfach nur bezaubernd. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir in Ella definitiv drei Nächte, statt nur eine Nacht verbracht. Die Menschen sind total aufgeschlossen, freundlich und machten einen tiefenentspannten Eindruck auf uns. In Ella sollte man sich einfach von der Café-Szene in den Bann ziehen lassen, denn diese macht die Kleinstadt mitunter aus. An der Hauptstraße findest du süße Cafés und Restaurants, wie das Rainbow Inn (auch vegetarische und vegane Gerichte), Cafe Chill (leckere Burger, auch vegetarische Gerichte) und das Jade Green (köstliches Curry, auch vegane Gerichte), in denen man sich entspannt zurücklehnen kann, egal ob ihr nun einen sonnigen oder regnerischen Tag erwischt habt.

Aber Ella kann noch mehr. Die Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für die sehr schönen, idyllischen Wanderungen zum Ella Rock und zur Little Adam’s Peak.

Abenteuerliche Wanderung zum Ella Rock

Nach unserer Ankunft sind wir auf den Ella Rock gewandert. Da es schon später Nachmittag war, nahmen wir die Füße in die Hand und sind mehr hochgerannt, als hochgewandert.
Wir wollten noch halbwegs im Hellen wieder zurückwandern. Für den Hinweg haben wir 2 Stunden und für den Rückweg 1 Stunde gebraucht. Erst am Abend nach unserer Wanderung haben wir übrigens im Internet gelesen, dass man sich auf dem Weg zum Ella Rock, besonders in Gebüschen und in der Nähe von Termitenhügeln vor Kobras in Acht nehmen sollte. Glücklicherweise ging alles gut, aber trotzdem waren wir etwas fassungslos, als wir davon lasen. Wir kamen bei der Wanderung schließlich an so einigen Terminhügeln vorbei.

Allerdings haben wir auf dem Berg eine andere tierische Bekanntschaft gemacht. Was uns auf dem Gipfel erwarte und mit wem wir es aufnehmen mussten, könnt ihr im Beitrag Bezwingung des Ella Rock-Gipfels nachlesen.

Gipfel des Ella Rocks

Am nächsten Tag stand uns eine weitere schöne Wanderung zur Little Adam’s Peak bevor. Die Wanderung ist mit nur 30 Minuten recht kurz, aber die Aussicht ist richtig schön, weswegen sich der Marsch definitiv lohnt. Da die Tour ziemlich kurz ist, ist es auch egal, zu welcher Tageszeit ihr los spaziert. So oder so könnt ihr am Ende ein tolles Naturpanorama genießen.

Ausblick von der Little Adam’s Peak

Arugam Bay

Die Arugam Bay ist der Surfsport schlechthin. Gerade in der Trockenzeit zieht die Bucht Surffreunde von nah und von fern an, da zwischen Mai und September die Wellen perfekt sind. Außerhalb der Saison laufen die Wellen wohl nicht so richtig, weil der hierfür nötige Sand erst noch in die Bucht gespült werden muss.

Wir waren einfach nur froh auch mal am Strand zu sein. Wir hatten eine Hütte direkt am Meer gebucht und das war die beste Entscheidung ever. Was gibt es bitte Schöneres, als beim Einschlafen das Rauschen der Wellen zu hören? Einfach gar nichts.

Tag 8 – 12: Mirissa, Unawatuna, Colombo

Lieblingsstrände

Unser Lieblingsstrand auf Sri Lanka ist der Hiriketiya Beach (eigentlich ist es eher eine kleine Bucht), weil man hier sowohl das Surfen ausprobieren als auch einfach ein bisschen planschen gehen kann. Am Strand gibt es ein kleines Café, wo man sich ein wenig vom Wellenrauschen bei einem Erfrischungsgetränk berieseln lassen kann. Zudem war der Strand nicht so überfüllt wie alle anderen, die wir besucht hatten (Stadt Januar 2018).

Am Hiriketiya Beach

Auch der Mirissa Beach ist total schön und definitiv einen Besuch wert. Besonders zum Sonnenuntergang tummeln sich einige Leute am Strand, da sie sich auf den Weg zur kleinen Erhebung machen, die sich direkt am Strand befindet. Von diesem kleinen Hügel aus genießt man einen fantastischen Blick auf eine Palmenlandschaft und das weite Meer. Diese Aussicht wird dann nochmal getoppt, sobald dann die Sonne untergeht und der Himmel in traumhafte orange-rosa-rote Töne eingefärbt wird.

Sonnenuntergang am Mirissa Beach

In Mirissa nächtigten wir im Hotel Somerset Mirissa, wo wir einen schönen Infinity Pool mit einer phänomenalen Aussicht hatten. Leider konnten wir unseren Aufenthalt nicht verlängern, da die Unterkunft bereits ausgebucht war und so wechselten wir spontan ins D Canal House, was zu unserem Erstaunen ein kleines Juwel war. Wir hatten eine wunderschöne Aussicht von unserer Terrasse und wurden morgens von den Lauten der Natur (bzw. des herumstolzierenden Pfauen) geweckt, was uns überhaupt nicht störte – im Gegenteil. Das Gefühl im tiefsten Dschungel zu stecken und zugleich sich selbst in Sicherheit zu wissen und von unserer romantischen Hütte aus den Tieren lauschen zu können ist einfach unvergleichlich und mehr als eindrucksvoll. Und dabei waren wir nicht mehr als einen Kilometer vom Strand und vom Zentrum Mirissa entfernt. Einfach unglaublich.

Von Mirissa fuhren wir dann weiter zum nächsten Strandort, nach Unawatuna. Hier hatten wir uns eine luxuriöse Übernachtung im Hotel Cantaloupe Levels gegönnt. Die Übernachtung war so teuer, dass wir nicht bereit waren eine zweite Nacht zu bleiben. Wir wollten einfach unseren Urlaub ein wenig ausklingen lassen und genossen die 24 Stunden im Cantaloupe dementsprechend sehr.

Wir sind am Nachmittag noch zum Unawatuna Beach gefahren. Allerdings war ich vom Strand etwas enttäuscht. Hier herrschte eher Ballermann-Atmosphäre, was ich nicht ganz so cool finde. Ich fuhr dann schließlich mit einem Tuk Tuk wieder zurück zum Hotel, während René noch eine Runde surfen ging.

Palmenschaukeln am Hikkaduwa Beach

Nachdem wir an unserem letzen Tag noch einen kurzen Stopp am Hikkaduwa Beach machten, ging die Reise schließlich zurück nach Colombo. Unsere letzten Ziele mit dem Auto waren der Gangaramaya Temple und der Seema Malaka Tempel.

Seema Malaka Tempel

Alles in allem hatte Sri Lanka für uns Einiges zu bieten. Hier konnten wir für uns eine wunderbare Urlaubsmischung aus Baden am Strand und Wandern im Hochland zusammenstellen. Wir hätten uns auch vorstellen können, noch länger zu bleiben. Allerdings gaben uns unsere zur Verfügung stehenden Urlaubstage keine längere Reise her. Wir sind im Nachhinein einfach nur überglücklich zu Beginn der Reise überhaupt ein Mietauto bekommen zu haben. Sonst hätten wir nie im Leben so viele schöne Ecken vom Land in so kurzer Zeit sehen können.

Ich hoffe, ihr könnt ein paar Anregungen für euren bevorstehenden Urlaub mitnehmen und habt ein grobes Bild bekommen, welche Ecken es sich lohnt zu bereisen und welche Spots ihr vielleicht von eurer Liste streichen könnt. Egal, was ihr plant –

Ich wünsche euch viel Spaß beim Erkunden und Entdecken!

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