Ein Wochenende in London

Wir verbrachten zur Weihnachtszeit zwei wundervolle Tage in London. Wie so oft, habe ich mich vorher ein bisschen belesen und die für mich schönsten Ecken der britischen Hauptstadt rausgesucht.

Im Beitrag erhaltet ihr einen kleinen Überblick zu den meiner Meinung nach sehenswertesten Touristenzielen (2 oder 3 der Touristenspots reichen vollkommen aus) und zu den für mich persönlich interessanteren, etwas alternativen Locations abseits der Touristenpfade.

Eine Hotelkette, die immer geht.

Wir haben das Wochenende im schönen Motel One Tower Hill genächtigt. Das Hotel liegt gut zentral und die Einrichtung ist sehr hübsch und stylisch. Auch das Frühstücksbuffet war sehr lecker und mehr als ausreichend.

1. Der Klassiker – Tower Bridge

Vom Hotel aus erreicht man zu Fuß recht schnell die Tower Bridge. Dass über der Themse liegende Bauwerk gehört wohl zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten in der britischen Metropole. Auch wir machten einen kurzen Abstecher zur Brücke und konnten einen kurzen Augenblick später beobachten, wie die Straßenbrücke hochgeklappt wird, um einem Schiff die Durchfahrt zu ermöglichen.

2. Bummeln in Covent Garden

Von der Tower Bridge aus sind wir weiter Richtung Westen über den Trafalgar Square nach Covent Garden spaziert. Das Viertel zählt mit zu den beliebtesten Kultur- und Vergnügungsvierteln der Stadt, da es hier super viele Bars, Restaurants und hübsche Boutiquen gibt. Besonders einladend ist die ausgelassene und lockere Atmosphäre, die vom schönen Covent Garden Market ausgeht. Auf dem ehemaligen Obst- und Gemüsemarkt kann man heute diverse Lebensmittel, Kleidung und Accessoires sowie Kunst und Antiquitäten einkaufen. Das Viertel eignet sich also perfekt für einen kleinen Einkaufsbummel am Nachmittag.

Auf den Straßen von Covent Garden

3. Speisen in Kingly Court

Wenn man sich noch ein bisschen weiter in Richtung Westen aufmacht, erreicht man das Soho Viertel. Auch hier wimmelt es nur so von Cafés und Bars, die zu einem gemütlichen Feierabendgetränk einladen.

Eine kleine, leicht zu übersehene Einkaufspassage

Durch Zufall sind wir bei unserem Streifzug durch’s Viertel auf die Einkaufspassage Kingly Court (umbenannt in Carnaby) gestoßen. Der Eingang ist eher unscheinbar. Dennoch halten sich auf den 3 Etagen viele Leute auf, die gemütlich einen Kaffee trinken, sich zum Mittagessen treffen oder einfach bei einem kleinen Plausch in einem der gemütlichen Pubs einen Cocktail trinken wollen. Die Ansammlung von kleinen Outlets, Restaurants und Bars auf so relativ engem Raum ist beachtlich.

Mittagessen im Kingly Court

Die Passage kann man aber auch einfach aufsuchen, um ein bisschen im Innenhof rumzuhängen. Die schönen Sitzgelegenheiten im Erdgeschoss laden zu einem Besuch ein ohne die Absicht zu haben, etwas trinken oder essen zu gehen. Zudem wird der Innenhof im Winter überdacht, mit Lichterketten geschmückt und mit Heizstrahlern beheizt, sodass hier ganzjährig eine schöne heimelige Atmosphäre herrscht.

4. Eine Fahrt mit dem London Eye

Ein weiterer Klassiker ist wohl das berühmte London Eye. Da wir beide große Fans von Aussichtspunkten sind, durfte ein Besuch im Riesenrad nicht fehlen. Hier war natürlich sehr viel los – egal, ob man morgens, mittags oder abends vor dem Eingang erscheint. Und dennoch finde ich, dass sich das Anstehen gelohnt hat. Die Aussicht bei Sonnenuntergang ist einfach nur schön.

Kneipentour durch Covent Garden

Bevor wir unsere kleine Kneipentour starten sollten, mussten wir noch etwas essen. Wir entschieden uns für das mexikanische Restaurant Cantina Laredo. Hier war abends ordentlich was los. Die Atmosphäre war ein bisschen, wie die im Hans im Glück Restaurant. Die Servicekräfte waren ziemlich hektisch unterwegs. Wir wurden aber trotzdem sehr freundlich bedient und das Essen hat auch sehr gut geschmeckt (es gibt eine große Auswahl an vegetarischen Speisen).

Besonders in der Weihnachtszeit sind alle Kneipen reichlich geschmückt und schon von draußen durch die Schaufenster wirkt alles so schön festlich und gemütlich. Also wollten wir es in den Londonern an einem Freitagabend gleich tun und ein bisschen um die Häuser ziehen.

Wenn ihr auch ein wenig von Bar zu Bier ziehen wollt, empfehlen wir euch ins The Wellington zu gehen. In diesem Pub herrscht eine herzliche aufgeschlossene, fast schon familiäre Atmosphäre und die Auswahl an Craft Bieren, Cocktails und Weinen ist echt groß.

5. Hallo hippes Shoreditch

Jeden Sonntagmorgen um 10:00 Uhr werden in Shoreditch die Tore zum Brick Lane Market auf der Brick Lane geöffnet. Hier könnt ihr euch den Bauch mit leckerem Street Food, wie z.B. Burritos, Crepes, Pasta oder Churros vollschlagen. Nachdem ihr die ganzen Street Food Stände passiert habt, kommt ihr noch an diversen Secondhand-, Bücher- und Vinylshops vorbei.

Wenn ihr eh schon auf dem Markt seid, könnt ihr noch einen Blick ins The Boiler House werfen (ebenfalls auf der Brick Lane). Der Markt ist samstags und sonntags von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Hier wird neben nachhaltigen Klamotten und veganen Kosmetikartikel auch sehr leckeres veganes Street Food verkauft. Also schaut ruhig mal vorbei, es lohnt sich.

Auch der Backyard Market an der alten Truman Brauerei ist einen Besuch wert (Sa: 11:00 – 18:00 und So: 10:00 – 17:00). Während vor dem Eingang einige Essensstände aufgebaut sind, verkauft man in der Halle schöne handgefertigte Kunst und Accessoires.

6. Urlaubsausklang in einer Bar

Bevor wir zurück nach Deutschland fliegen sollten, haben wir noch eine Bar aufgesucht, in der wir es uns gut gehen lassen konnten.

In Shoreditch können wir die Bar Flight Club empfehlen. Flight Club ist eigentlich eine Dart Bar, aber auch wenn ihr nicht Dart spielen wollt, könnt ihr hier einen coolen Abend in netter Gesellschaft verbringen. Im Menü gibt es eine gute Auswahl an leckeren vegetarischen und veganen Gerichten. Auch das Angebot an internationalen Fassbieren und ausgefeilten Cocktails kann sich sehen lassen.

Wir hoffen, die kleinen Tipps für ein Wochenende in London helfen euch ein bisschen weiter und ihr könnt vielleicht ein paar Ideen für euren Trip mitnehmen.

Wenn ihr noch Fragen oder vielleicht weitere Tipps für ein Wochenendausflug nach London habt, könnt ihr uns gerne Feedback in den Kommentaren geben.

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