2 Wochen Urlaub auf Bali

Nach meiner Zeit in der Schweiz wollte ich mir eine Auszeit gönnen, bevor es wieder mit dem Studium weitergehen sollte.

Was liegt da näher als ein zweiwöchiger Urlaub auf Bali?

Ich hatte mir für die Zeit ein Hotel in Kuta gesucht. Zwischendurch bin außerdem ich mit einer Fähre zu den Gili-Inseln gefahren, um dort ein paar entspannte Tage am Strand zu verbringen und etwas zu schnorcheln.

Kuta

Kuta ist ein beliebter Ferienort im Süden von Bali und rund um die Uhr sehr belebt. Hier gibt es unzählige Hotels, Bars und Restaurants.

Als ich nachts um 0 Uhr in Kuta ankam, war ich ziemlich überrascht, dass ich am Airport trotz der späten Uhrzeit von so unglaublich vielen Taxis umzingelt wurde.

Jerman Beach

Eine Taxifahrt war allerdings gar nicht nötig, weil mein Hotel (Solaris Hotel) nicht weit vom Flughafen entfernt lag. Im Hotel hat man aber nichts von dem Flugzeuglärm mitbekommen. Mein Zimmer war sehr schön und sauber und ich konnte morgens oder abends immer eine Runde im Pool schwimmen. Leider war der Weg zum Kuta Beach schon relativ weit, denn zu Fuß bin ich fast 20 Minuten gegangen. Dafür hatte ich es nur 300 m bis zum Jerman Beach. Ich persönlich finde den Kuta Beach aber etwas schöner.

Die indonesisches Küche

Ich liebe das indonesisches Essen. Die Gerichte sind so lecker und gut gewürzt.

Zu den köstlichen Gerichten gehören u.a. panierter Tofu, Nasi Campur (Reis mit Gemüse- oder Fleischbeilagen plus Erdnusssoße) und Mie Goreng (gebratene Nudeln mit Gemüse oder Fleisch und dazu Sojasoße). Zudem sind die Balinesen meistens stets bereit, ein nicht vegetarisches Gericht in ein Veggie-Gericht umzuwandeln.

Ausflug zu den Gilis

In Kuta werden überall diverse Touren durch Bali angeboten. Ich habe mich für einen kleinen Ausflug zu den Gili-Inseln entschieden. Ruckzuck waren eine Hin- und Rückfahrt mit der Fähre gekauft.

Am nächsten Morgen wurde ich vom Hotel abgeholt und nach Padang Bai chauffiert, von wo die Fähre losfahren sollte.

Meine 3 Nächte verbrachte ich im 7SEAS Cottages auf Gili Air. Die Bungalows waren sehr schön und das Frühstück im hoteleigenen Restaurant hat auch extrem lecker geschmeckt.

Ein Leben am Strand

Ich genoss die Tage auf Gili Air in vollen Zügen. Jeden Abend beobachtete ich den traumhaft schönen Sonnenuntergang und tagsüber war ich viel schnorcheln. Neben vielen bunten kleinen Fischen habe ich sogar eine große Schildkröte gesehen. Das war mein absolutes Highlight.

Von den Gilis aus erreicht man auch super schnell die nächstgrößere Nachbarinsel Lombok, wo man z.B. auf den Mount Rinjani wandern kann. Aber auch für den Surfsport ist die Sundainsel bekannt.

Ich fuhr an einem Nachmittag mit der Fähre nach Gili Trawangan, wo ich mir ebenfalls einen schönen Nachmittag am Strand gemacht hatte.

Das Essen auf den Gilis war wieder mega lecker und sehr sehr günstig. In den Warungs (kleine Straßen-Verkaufsstände, die lokales Essen anbieten) auf ganz Bali bezahlt man in der Regel nicht mehr als 3 Euro für ein Gericht.

Ubud und Tegallalang Rice Terrace

Als ich von der Insel zurückkehrte, wollte ich mir ein Moped ausleihen, um nach Ubud zu fahren und dort etwas die Umgebung zu erkunden. Ich war total überrascht, als die Verkäufer an den Vermietungsständen einen internationalen Führerschein sehen wollten. Ich hatte natürlich keinen dabei, da ich nicht dachte, dass ich so einen in Indonesien benötigen würde.

So kam es letzten Endes dazu, dass ich mich von einem “driver” fahren lassen musste. Mein Fahrer fuhr mich zunächst zum Monkey Forest nach Ubud, wo man jede Menge aufgeregte Affen antrifft. Es empfiehlt sich die Taschen zu schließen und alles dicht am Körper zu tragen, denn die Tiere sind nicht besonders scheu.

Tagsüber sind hier sehr viele Besucher unterwegs. Es lohnt sich also früh da zu sein. Der Eintritt in den Wald kostet circa 4 Euro.

Anschließend sind wir noch zu den Tegellalang Reisfeldern gefahren. Die Reis-Wachstumsbedingungen sind in Bali dank der nährstoffreichen Vulkanböden optimal. Daher sind die Felder auch so prächtig grün.

Die Wanderung durch die Reisfelder ist grundsätzlich kostenfrei, aber es kann sein, dass du den Grundstücksbesitzern begegnest, die dann eine kleine Spende erwarten.

An meinem letzten Abend bin ich zum Jerman Beach gegangen, um ein letztes Mal den schönen Sonnenuntergang zuzuschauen.

Ich bin mir fast sicher, dass ich noch einmal nach Bali reisen werde. Beim nächsten Mal geht es dann vielleicht noch tiefer in den Norden, um hoffentlich auf einem der mächtigen Vulkane zu wandern oder eine Tour zu den gewaltigen Wasserfällen zu unternehmen.

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