Laos

Laos

Gleich mal vorne weg, wir waren leider nur eine knappe Woche in Laos, da meine Freundin und ich den Aufenthalt mit unserer Reise durch Thailand verbunden haben.
In Laos gibt es aber so viele schöne Plätze zu entdecken, dass wir uns erstmal für einige wenige davon entscheiden mussten, die wir in der kurzen Zeit ansteuern.
Wir fuhren zunächst mit dem Nachtbus von der Grenzstelle Houayxay nach Luang Prabang. Es war nämlich eine der schnelleren Optionen, um nach Luang Prabang zu kommen. Mit Sicherheit kommen die, die sich für das Slow Boat entscheiden, aussichtstechnisch voll auf ihre Kosten, aber wie gesagt, wir hatten nur eine knappe Woche Zeit und da wollten wir zusehen, dass wir so viel wie möglich vom Land zu sehen bekommen. Zunächst kann ich sagen: die Fahrt mit dem Nachtbus hatte es wirklich in sich. Unglaublich, was hier wieder los war. Unsere Busfahrt hat sich nämlich ordentlich in die Länge gezogen, da wir eine Panne hatten und es einige Zeit dauern sollte, bis man den Bus reparieren wird. Todmüde und halb verhungert mussten wir dann in der Dunkelheit aus dem Bus aussteigen und warten.

Nach ein paar Stunden rumsitzen, durften wir uns in einen neuen Bus setzen und dann ging die wilde Fahrt weiter. Am nächsten Morgen kamen wir gegen 9.00 Uhr oder 10.00 Uhr in Luang Prabang an. Wenn es dich interessiert, was uns in den ersten Stunden passierte, dann lies doch mal Eine Bootsfahrt die ist lustig

Nachdem wir dann unsere erste Nacht in Luang Prabang verbracht hatten, wollten wir zum Kuang-Si Wasserfall, der einfach wunderschön ist. Dieser Wasserfall schlängelt sich zauberhaft in mehreren Stufen nach unten; also in tiefer liegende Becken. Das Baden ist in einigen Becken erlaubt und in anderen nicht (Bereiche sind ausgeschildert).

Mit seinem herrlich hellblauen Wasser war der Kuang-Si Wasserfall absolut traumhaft. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der in dieses Land reisen möchte, eine Tour zu diesem Wasserfall zu machen. Zudem gibt es in Luang Prabang zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants, sodass es sich hier auch einige Tage aushalten lässt. Der Umrechnungskurs lag bei 10.000 KIP = 1 Euro (Stand Juni 2012).

Ich denke, Vang Vieng wäre sicher auch sehr interessant gewesen, leider hatten wir hier keinen Stop eingeplant und sind direkt weiter nach Vientiane und anschließend nach Pakse gefahren.

In Vientiane haben wir uns nichts Besonderes angeschaut, da wir die Zeit lediglich zum Postkarten Schreiben genutzt haben. Witzig war allerdings unsere Fahrt von Vientiane nach Pakse. Hier sind wir zum ersten Mal in unserem Leben mit einem sogenannten Sleepingbus unterwegs gewesen.

Wir hätten uns am Anfang beinahe totgelacht über die kleinen Bettchen. Kaum zu glauben, dass da immer mindestens Platz für zwei Leute war. Wahnsinn. Und Annekin ist auch noch ganz schön groß!! Wir hatten riesiges Glück, dass der Bus rech leer war. So konnten wir uns hinten in der letzten Reihe voll ausbreiten. Anderenfalls wäre das sicherlich mit so spaßig geworden, auf jeden Fall nicht für Annekin. In Pakse angekommen wollten wir wieder einen Ausflug starten und sind deshalb mit dem Tuk Tuk zum Bolaven Plateau gefahren, um uns den gigantisch monströsen Tad Gneuang Wasserfall anzuschauen. Dieser riesige Wasserfall hat die ganze Luft so stark mit Sprühwasser erfüllt, dass es mir gerade so möglich war noch ein Foto zu machen.

Anschließend ging es noch zur Organic Coffee Farm, in der leckere Kaffeespezialitäten verkauft werden. Hier haben wir genüsslich unser Käffchen geschlürft und auch noch was für daheim eingekauft.

Das waren also unsere wenigen Momente in Laos, die ich noch in Erinnerung behalten konnte. Mein Plan sieht aber vor, dass ich auf jeden Fall nochmal nach Laos fliegen werde, sobald ich für längere Zeit verreisen gehe. Ich denke wirklich, dass ich noch nicht alles gesehen habe. Es war wirklich schön und ich bin wahnsinnig froh, Annekin an meiner Seite gehabt zu haben. Auch wenn ich nicht viel über sie geschrieben habe, möchte ich wenigstens noch schreiben, dass der Urlaub mit ihr sehr schön, lustig und besonders abenteuerlich war.

Liebe Annekin, schön, dass du so viel Quatsch mitgemacht hast.



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